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Verkehrspsychologisches Gruppengespräch und
Mehrphasenausbildung
In der 100 Minuten dauernden verkehrspsychologischen
Diskussion (2 Arbeitseinheiten zu jeweils 50 Minuten) werden einerseits
allgemein die für Fahranfänger typischen Unfalltypen,
insbesondere der Alleinunfall und die zugrundeliegenden Unfallrisiken
wie Selbstüberschätzung, geringe soziale Verantwortungsbereitschaft,
Auslebenstendenzen usw. in Form des Gruppengesprächs erarbeitet,
wobei die Teilnehmer zur aktiven Mitarbeit angeregt werden.
Neben dieser allgemeinen Risikobetrachtung wird andererseits auch
eine individuelle Risikobetrachtung erfolgen. Dabei werden die Teilnehmer
dahingehend angeleitet, dass sie sich über potentiell unfallkausale
persönliche Schwächen im allgemeinen, aber vor allem auch
im speziellen Zusammenhang mit situationsspezifischen Außenreizen
(erhöhte Irritierbarkeit, erhöhte Impulsivität, situationsspezifische
reaktive Aggressivität, Selbstüberforderung durch Zeitdruck,
Alkohol-Drogenmissbrauch...) bewusst werden und darauf aufbauend
individuelle unfallpräventive Lösungsstrategien erarbeiten
können.
Um die Relevanz für die Praxis zu gewährleisten werden
bisherige praktische Erfahrungen der Teilnehmer in die Diskussion
einbezogen.
Das verkehrspsychologische Gruppengespräch
wird im Rahmen der Mehrphasenausbildung in Kooperation mit den Fahrschulen
durchgeführt.
Weitere Informationen erhalten Sie
über unser Sekretariat.
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